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Buchbesprechnungen/Literatur |
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Die Münchener Stadtbibliothek ist eine öffentliche Bibliothek mit einem
Sonderbestand an philatelistischer Literatur. Sie ist nach eigner
Aussage die größte öffentliche philatelistische Bibliothek Europas. Es
ist empfehlenswert die Suche auf
die Zentralbibliothek Am Gasteig / Philatelistische Bibliothek zu
beschränken.
BdPh
– Mitglieder können Bücher gegen Portoersatz direkt ausleihen, leider
nur schriftlich und nicht online. Auf die Bestände kann man jedoch über
die Fernleihe aller öffentlichen Bibliotheken zugreifen.
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Philatelistische Bibliothek Hamburg e.V. Ein
umfangreicher Bestand philatelistischer Literatur von einer
Gruppe von Enthusiasten zusammengetragen und gepflegt steht auch
zur Fernleihe bereit. Neben den Portokosten wird eine Gebühr von
1,50 € je Medieneinheit fällig, die für Mitglieder entfällt.
Fotokopierwünsche werden erfüllt. Leider steht der
Bestandskatalog nicht online zur Verfügung, man kann jedoch eine
CD davon erwerben. |

Eine der größten philatelistischen Bibliotheken weltweit mit sehr guter
Online – Recherche. Die Ausleihe aus Deutschland ist nicht
empfehlenswert wegen der Versandprobleme mit den USA

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Neue Ansichten zur Postgeschichte der frühen Neuzeit und der Stadt
Nürnberg.
Zielsetzung des Buches sind zwei Aspekte:
- Neubewertung und
kritische Beleuchtung der bisherigen Ansichten zur Postgeschichte der
frühen Neuzeit. Dabei wird die Entstehung der Post in Italien,
Frankreich, England und im Reich unter Berücksichtigung der taxisschen,
städtischen und fürstlichen Posten betrachtet.
- Durch einen enorm
wichtigen Archivfund sind über 19000 Briefe des 16.-18 Jahrhunderts aus
Gelehrtenkorrespondenzen verarbeitet, die völlig neue Einblicke in die
konkreten Postverhältnisse gestatten. Auf diesen Briefen finden sich
alle Postvermerke, die wir in ihrer Weiterentwicklung bis ins 19.
Jahrhundert kennen in ihrem anfänglichen und ursprünglichen
Zusammenhang.
Die wichtigsten und postalisch behandelten Briefe
dieses Bestandes werden auf über 160 Bildtafeln abgebildet und
besprochen. Gerade diese Briefes sind es,die für den Punkt der
Neubewertung der postalischen Verhältnisse Einblicke eröffnen, die durch
die bisherigen Archivstudien nicht erfasst werden konnten und manches in
ein anderes Licht rücken.
Erscheint Apri 2010 - voraussichtlich in
Hechingen erhältlich. ca. 290 Seiten, 350 Abbildungen Subskription 50 Euro bis Ende März möglich Bitte an Joachim Helbig: johelbig@t-online.de
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herausgegeben vom Deutschen Altbriefsammler-Verein e.V.
Aus dem Inhalt:
- Grundlagen, mit Entstehung und Entwicklung der Fahrpost,
Gebühren und Tarife in Preussen, Wertsendungen, Postvorschuss, Barzahlungsbriefe
u.a.
- Packkammerstempel, mit Aufgabe-, Ausgabe und Nebenstempeln
in Preussen,
Fahrpoststempel anderer Postverwaltungen, 200 Stempelabbildungen M =
1:1
- Paketbegleitbriefe in Preussen, mit Paketaufgabezetteln,
NDP-„Ablösern", Wertpaketbegleitbriefen, Leitzetteln, Wiedergabe von
Amtsblättern zur Einführung
- Paketbegleitbriefe der anderen Postverwaltungen Altdeutschlands,
Einführung und Änderung der Paketaufgabezettel, Typenlisten und Briefabbildungen
zu allen Postverwaltungen, Feldpost-Paketsendungen 1848 - 1874
- Anmerkungen und Beispiele zur grenzüberschreitenden Fahrpost,
Deutsch-Österreichischer Postverein, Fahrpostbeziehungen mit den europäischen
Staaten, FrancoZettel
Hauptinhalt des neuen Buches ist die erstmalige Katalogisierung und Abbildung
der Paketaufgabezettel aller altdeutschen Postverwaltungen, die in farbigen
Typenlisten dargestellt werden ein Thema, zu dem es bisher keine umfassende
Darstellung in der postgeschichtlichen Literatur gab.
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Bitte klicken Sie den Brief
an, um ihn in voller Größe zu sehen
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Die Bandbreite des behandelten Themas reicht von Preussen, das die Paketaufgabezettel
als erste Postverwaltung 1849 eingeführt hatte, über alle altdeutschen Postverwaltungen
bis zu den Fahrpostbeziehungen zu den europäischen Nachbarstaaten. Eingeschlossen
ist auch die deutsche Feldpost von 1848 bis 1872.
Grundlage
des neuen Werkes ist die eigene Sammlung des Verfassers. Dass das Buch jedoch
auf einer sehr viel breiteren Basis angelegt ist, verrät das Vorwort, in
dem mehr als 70 Mitarbeiter genannt werden. Diese rekrutieren sich im Wesentlichen
aus Mitgliedern des DASV sowie aus Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaften,
deren Arbeitsgebiete in diesem Buch behandelt werden.
Die Vorarbeiten
zu diesem Thema beanspruchten mehr als zehn Jahre. Erste Ergebnisse der
Forschungsarbeiten wurden seit 1996 in den Rundbriefen des Deutschen Altbriefsammler-Vereins
e.V. in 10 Folgen veröffentlicht. Mehr als 160 Zuschriften mit rund 1.500
Belegmeldungen gingen dazu ein. Die durch die zahlreichen Zuschriften gewonnenen
neuen Erkenntnisse wurden in das nun vorliegende Buch eingearbeitet. Insgesamt
wurde die ungewöhnlich hohe Zahl von fast 6.000 Belegen durch den Verfasser
ausgewertet.
Dem allgemeinen
Wunsch nach einer Bewertung des besprochenen, in dieser Hinsicht jedoch
ausgesprochen schwierigen Themas entspricht der Verfasser durch eine Punktbewertung.
Diese ist zunächst noch etwas allgemein gehalten worden, weil nach Meinung
des Autors die Grundlagen für präzisere Aussagen in einigen Bereichen noch
nicht ausreichen und in vielen Fällen auch das Einzelinteresse entscheidet.
Das gewählte Bewertungsschema stellt jedoch - u.a. durch die Angabe der
bisher jeweils registrierten Stückzahlen der einzelnen Zetteltypen - durchaus
die Basis für eine faire Bewertung dar, zumal der Gesamtbewertung eines
Beleges noch weitere Kriterien zugrunde liegen.
Ein Literatur-
und Quellenverzeichnis schließt das Buch ab.
Anspruchsvollen
Postgeschichtlern und Sammlern der altdeutschen Postgebiete wird hiermit
ein Werk vorgelegt, welches eine große Lücke schließt und dem Leser ermöglicht,
Paketbegleitbriefe und die angewandten Pakettaxen des beschriebenen Zeitraumes
genau zu bestimmen.
Kaarz/Nölke
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Format DIN A4, Umschlag vierfarbig, kartoniert, Inhalt
214 Seiten, davon 50 Seiten im Digital-Vierfarbdruck oder Farbzeichnung,
186 Briefbeispiele, überwiegend in natürlicher Größe, mit Erläuterungen,
mehr als 200 Stempelabbildungen
Preis:
39,50 € zuzüglich 2,50 € für Versandkosten
Bezug: Friedrich Nölke, Werner-von-Siemens-Str. 4, 30974 Wennigsen, Tel.:05103/8105,
Fax 05103/705646 |
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