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Der zunehmende Postverkehr zwischen den Deutschen Staaten und England
machte es erforderlich, den zwischen Preußen und England seit 1.1.1847
bestehenden Postvertrag diesen Verhältnissen anzupassen.
Auch die Gründung des
DEUTSCH-ÖSTERREICHISCHEN POSTVEREINS erforderte eine Anpassung des
Vertrages mit England unter der Berücksichtigung der innerdeutschen
Vertragsverhältnisse. Wichtigste Änderung des Vertrages vom 1.8.1852 war
die Portoermäßigung für die gegenseitigen Briefkorrespondenzen. Für
einfache Briefe bis ein Loth aus Sachsen nach England verminderte sich
das Porto von bisher 1/3 Shilling auf 8 pence und das Franko von bisher
121/2 Ngr. auf 7 Ngr.
Bis 1.5.1856 konnten die Briefe aus Sachsen über den
Postverein in das Ausland entweder als Portobriefe aufgeliefert
werden oder bei Frankobriefen bar frankiert werden. Die
Anrechnung verwendeter Frankomarken war nicht zugelassen. Tarifzeitraum
dieser Regelung: 1.8.1852 bis 30.4.1856. |
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Einfacher Portobrief in England als Frankobrief weitergesandt. |
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Ankunfts- und Weitersendestempel „London“; Ankunftsstempel „Deal“ |
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| Beförderungsweg: |
DRESDEN 4 Dez. 1854 über Preußen,
Belgien nach England, LONDON 7. Dez. 1854. An gleichen Tag
weitergesandt nach DEAL in Kent 8.Dez. 1854. |
| Gebührenberechnung: |
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| Porto Dresden bis London: |
Transit Belgien |
= 1 Ngr. |
= 1 d |
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Transit England bis London |
= 3 Ngr. |
= 3,5 d |
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= Weiterfranko |
= 4 Ngr. |
= 4,5 d |
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Postvereinsgebühr |
= 3 Ngr. |
= 3,5 d |
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Zusammen Dresden/London
(vom Empfänger zu zahlen) |
= 7 Ngr. |
= 8 d |
| Franko London Deal: |
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= 1 d
(frankiert) |
| Taxierungen: 3 Ngr., 4Ngr., 8 Pence |
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