Kleine Postgeschichten 023
Einfacher Teilfrankobrief bis ALEXANDRIA bezahlt

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Auszug aus den Bestimmungen:
Für Briefe über Triest: Frankogebühren: nach den Bestimmungen der sächs. Post-Verordnung Nr. 1401 der Oberpostdirektion  vom 29.  X. 1855 "Die Portotaxe für die Correspondenz nach und aus dem Orient, Ostindien und China betreffend":

Zwangsfrankatur bis nach ALEXANDRIA; vollständige Frankierung bis zum Bestimmungsort möglich.
 
Gewichtsprogression:  
Deutsch-Österreichischer-Postverein   von Loth zu Loth (excl.) = 16 2/3 g
Britische (incl.) 1/2 Unze = 14 1/6 g = 1/- s einfach
  1/2 bis 1 Unze = 28 1/3 g = 2/- s zweifach
  1 bis 2 Unzen = 56 2/3 g = 4/- s vierfach (dreifach gab es nicht)

Beförderungsweg:
LEIPZIG P.E. Nr. 1, 09.05.1866 (Kgl.  Sächsischer Postbezirk), mit der Bahnpost über DRESDEN - PRAG - WIEN bis TRIEST 12.05.1866, mit Schiffen des Österreichischen Lloyd bis nach ALEXANDRIA 25.05.1866 (britisches Auslandspostamt), bis SUEZ mit der britischen Eisenbahn, mit Schiffen der britischen P. & 0. - Line über CEYLON, SINGAPORE nach HONGKONG 04.07.1866 (Kgl.  Britisches Auslandspostamt in China).

Beförderungsdauer: 56 Tage

Frankogebühren:  
Vereinsporto 3 Ngr. +
Österreichischem Seeporto 3 Ngr. = 15 Nxr.
  6 Ngr.
   
Portogebühren vom Empfänger zu zahlen:    
Britisches Seeporto (Read Sea Postage) 1/- Sh.
   
Taxvermerke: 3 Ngr. (handschriftl. blau) außervereinsländischer Anteil,
  1/- s (handschriftl. schwarz = unfrei) britisches Seeporto